Der Straßenmusiker steht noch immer an derselben Stelle.
Er hatte sich keinen Zentimeter bewegt. Dabei war ich beinahe zwei Stunden weg gewesen. Er wirkte nicht traurig, eher verzweifelt. Sein hohler Blick verriet ihn.
Wie viele andere hatte er früher mal einen Traum. Den Ehrgeiz, die Absicht und die Fähigkeiten, etwas zu machen was er liebte.
Irgendwann verpasste er die Chance. Er machte wenige Fehler, aber diesen einen hatte er sich nie verziehen.
Da steht er jetzt.
In der zerfetzten Jacke und den kaputten Schuhen, vertreibt er seine Kunst, arbeitet so gut er kann, opfert seine Seele für das, wovon er Jahre zuvor geträumt hatte.
Seine Stimme war sicher und klar, trotzdem voller Spannung und Energie.
Niemand hörte ihm zu, wie er sich alles schlechte was ihm je passiert war vom Herzen sang.
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